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Video

Die Bilder einer Videokamera kommen in Form von Pixelbildern in den Computer. Dabei spielt es zunächst keine Rolle ob die Signale einer digitalen oder analogen Videokamera eingelesen werden.
Es gibt jedoch ein erhebliches Problem im Umgang mit Videodaten die in der sehr großen Transferrate begründet liegen. So liefert das PAL Signal einer Fernsehübertragung in jeder Sekunde Bildinformationen, die gut 30 MB groß sind. Eine solche Datenmenge in so kurzer Zeit läßt sich nur mit Hilfe von Kompression bewältigen. Dazu werden sogenannte Codecs verwendet, die aus einem Encoder zum Codieren und einem Decoder zum Wiedergeben der Videodaten bestehen.
Übliche Videoformate sind AVI (Audio Video Interleaved) von Microsoft und MOV (QuickTime Movie) von Apple. Diese Formate können mit unterschiedlichen Codecs komprimiert werden.
Ein weiteres sehr wichtiges Format ist MPEG. Hier ist der Codec für die Kompression festgelegt und die üblichen Abspielgeräte wie DVD Player besitzen hardwareunterstützte Decoder zum Abspielen dieser Formate.
Ebenso spielt das DV Format (Digital Video) eine große Rolle. Es wird häufig mit DVD (Digital Video Disk) verwechselt, doch DVD ist die Bezeichnung für einen Datenträger und hat mit DV nur soviel gemein, insoweit beides mit Bewegtbildern zu tun hat. DV Kameras komprimieren über einen Hardwarechip das Videosignal in Echtzeit auf eine zu handhabende Größe. Da das Video digital aufgezeichnet wird, kann es direkt auf einem Computer ausgelesen werden. Die Videosignale sind gegenüber dem unkomprimierten PAL Format mit ca. 3,5 MB/s fast um den Faktor 10 kleiner und trotzdem bieten sie eine Qualität, die der professioneller Fernsehkameras kaum nachsteht.
Alle beschriebenen Verfahren sorgen dafür, daß die Videosignale in einen Speichergrößenbereich kommen, um unter den verschiedensten Bedingungen abgespielt werden zu können.
 
 
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